Anonyme Drohungen und Beleidigungen

Aufgrund mehrerer anonymer Angriffe und Beleidigungen in meinem blog, gebe ich hier einmalig eine Stellungnahme dazu ab.

Wer sich nicht traut namentlich zu seinen Angriffen zu stehen, hat aus meiner Sicht das Thema Bürgerbeteiligung gründlich missverstanden!

In den vorliegenden Fällen kann ich mir durchaus denken, woher diese Angriffe kommen.
Es ist die Reaktion  auf eine Veranstaltung der BI Türmle:
www.anders-ulm.de/blog/bürgerbeteiligung-und-bauleitplanung-am-beispiel-türmle-veranstaltung-07032012

Der Versuch einer Annähreung ist dabei kläglich gescheitert, da die Veranstalter ausschliesslich mit Vorwürfen und Unterstellungen argumentiert haben.

Wenn man bedenkt, dass außer 3 !!! Stadträten
(Herr Bühler FWG, Dr. Böker GRÜNE und Frau Weinreich GRÜNE)
sowie Herr Dr. Pinsler, Geschäftsführer UWS und Herr Neiss, Geschäftsführer Ulmer Heimstätte,
sich niemand der Diskussion gestellt hat, ist es umso verwunderlicher, dass gerade DIE nun im Internet anonym bedroht werden.

Da verwundert es nicht, dass es Kollegen im Ulmer Gemeinderat gibt, die sogar behuapten es sei „gefährlich“ sich bei solchen Veranstaltungen zu zeigen.

Diese Meinung kann und will ich nicht vertreten!

Am besten finde ich die Argumentation: Wir waren mit Euch Grünen gegen Stuttgart 21, jetzt müsst ihr mit uns aber auch gegen die Bebauung vor unserer Haustüre sein.

Mein Tip für weitere Bürgerinitiativen: Befreit Euch von Spinnern und übereifrigen Egomanen wenn ihr ernst genommen werden wollt!

 

BI Türmle(Gast), 30.03.2012, 13:46

Sehr geehrte Frau Weinreich,

nachdem Sie unserem Vorschlag nicht gefolgt sind, Ihre Angriffe gegen die Bürgerinitiative Türmle selbst zurückzunehmen, hier wie angekündigte unsere Darstellung:

1. Sie haben für Ihren Themenblog eine Plattform gewählt, die Gastkommentare – auch anonym zulässt -. Erfahrungsgemäß muss man bei solchen Plattformen auch mit unliebsamen und möglicherweise unqualifizierten Angriffen rechnen.

2. Namentliche Auftritte im Internet werden zwar von einer großen Gemeinde technikgläubiger Freaks oder unbedarfter Jugendlicher genutzt, die Fachwelt, insbesondere Datenschützer, sind sich aber einig, dass dies ein kritischer und nicht empfehlenswerter Weg ist.
Die Verwendung von Nicknames bringt gegenüber Anonym keine Vorteile.

3. Mit Ihrer Behauptung, sie könnten sich denken, woher die Angriffe kommen, stellen Sie eine Beziehung zu der von uns mitgestalteten Veranstaltung in der Ulmer Volkshochschule am 07.03.2012 und damit zur Bürgerinitiative Türmle her.
Hiergegen verwahren wir uns!
Die von Ihnen beklagten Kommentare sind nicht im Namen und Auftrag der Bürgerinitative Türmle verfasst worden und entsprechen in Stil und Inhalt nicht unseren Zielen.

4. Die betroffenen Mitglieder der Bürgerinitiative Türmle haben in Ihren Vorträgen am 07.03.2012 besonderen Wert auf korrekte und überprüfbare Aussagen und Fakten gelegt und hierdurch versucht, in die bisher eher von Parolen und verkürzenden Schlagworten geprägte Diskussion zu versachlichen.
Dass vorgetragene Gegenargumente diese Sachlichkeit vermissen ließen und möglicherweise dadurch eine Annnäherung verhinderten, ist kein Mangel der der Bürgerinitiative anzulasten wäre.
Ihr Behauptung, die Veranstalter hätten ausschließlich mit Vorwürfen und Unterstellungen argumentiert (wobei Sie wohl die Vortragenden meinen) ist schlicht falsch.
Die einzige Unterstellung unserseits ist, dass es Aufgabe und Ziel der Verantwortlichen in Verwaltung und Gemeinderat sein müsste, die Belange aller Bürger – und im Türmle insbesondere auch der Mehrheit der Nicht-UWS-Mieter – zu vertreten.

5. Wenn es tatsächlich Ihrer Darstellung entspricht, dass Gemeinderatsmitglieder die Teilnahme an offenen Diskussionsveranstaltungen mit Bürgern als „gefährlich“ einstufen, erklärt dies, warum zunehmend Bürgerferne zu beklagen ist.
Sie widerspricht deutlich unserer Vorstellung von Bürgerbeteiligung. Wir sehen uns hier im Konsens mit Sozialwissenschaftlern.

6. Ihr Tipp an die Bürgerinitiativen, sie sollen sich von Spinnern und übereifrigen Ergomanen befreien, wenn sie ernst genommen werden wollen, impliziert die Unterstellung, dass Bürgerinitiativen solche Mitglieder haben, dulden oder gar fördern.
Sie beleidigen damit diejenigen, die sich mit erheblichem Aufwand und Engagement, aber meist ohne die Ambition auf öffentliche Ehren engagieren.

Wenn Sie sich fragen, wer seine Haltung und sein Verständnis einer Bürgerbeteiligung zu überdenken hat, sollten Sie nicht zu weit um sich schauen!

Bürgerinitiative Türmle Ulm

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