13 ist meine Glückszahl!

Jetzt finde ich endlich mal kurz Zeit, nach dieser aufregenden, spannenden und so erfolgreichen LDK in Böblilngen.

Es war keine leichte Sache den Platz 13 zu ergattern , vor Allem mit Nese Erikli hatte ich eine schwere Konkurrentin. Ich konnte aber mit meiner GRÜNEN BAUPOLITIK punkten, da dieses Thema den Nerv der Zeit trifft.

Ich bedanke mich bei allen Delegierten, die mich gewählt haben,
ich bedanke mich bei meinem super starken Unterstützerteam aus den KVen Ulm und Alb-Donau,
ich bedanke mich bei meiner Familie!

Ich denke ich werde nicht immer alle Erwartungen erfüllen können, aber ich will immer ein offenes Ohr haben und die Probleme und Themen die an mich herangetragen werden ernst nehmen.

Es wird ein spannender Wahlkampf, auf den ich mich jetzt erst recht richtig freue.

SWP 3.12.2012

Guter Listenplatz bei den Grünen für die Ulmerin Annette Weinreich

Vorausgesetzt, bis Herbst 2013 ereignen sich keine politischen Erdrutsche, wird die Ulmerin Annette Weinreich Bundestagsabgeordnete der Grünen. Der 13. Platz auf der Landesliste ist ein Garantieschein.

HANS-ULI THIERER | 03.12.2012

Klar doch: Die Grünen sind – wenn sie es denn je gewesen sein sollten – schon lange kein sauertöpfischer Moralapostelverein mehr. Also stieg am Samstagabend in Böblingen eine Parteitagsparty, die sich mit reichlich Sekt, Wein und Bier gewaschen hatte.

Grund, besonders ausgelassen zu feiern, hatten die sieben Delegierten aus dem Ulmer Bundestagswahlkreis (Stadt Ulm und Alb-Donau-Kreis) Lena Schwelling, Michael Joukov, Jürgen Filius, Brigitte Schmid, Benedikt Maier, Achim Jooß – und Annette Weinreich. Letztere, Ulmer Kandidatin für die Bundestagswahl 2013, hatte sich wenige Stunden zuvor Platz 13 auf der Landesliste gesichert.

Damit dürfte Weinreich der Einzug in den Berliner Bundestag im zeitigen Herbst – Wahltag vermutlich am 22. September – sicher sein. Denn Partei-Arithmetiker wie Joukov haben längst ausgerechnet: Unter normalen Vorzeichen und wenn die Wahlwelt nicht noch aus den Fugen gerät, können die Grünen im Land statt mit bisher elf künftig mit 15 Mandaten rechnen, eher sogar mehr. Weinreich kommentierte daher ziemlich euphorisch: „13 ist meine Glückszahl, mein Sohn kam an einem Freitag, den 13., auf die Welt. Und nun werde ich alles daran setzen, 2013 vom Platz 13 aus in den Bundestag einzuziehen.“

Die Ulmer hatten sich auf dem Parteitag für eine Strategie des geduldigen Wartens entschieden, die sich auszahlen sollte. Weinreich warf für die beiden Kreisverbände, die starke Mitgliederzuwächse auf inzwischen 178 (Ulm) und 121 (Alb-Donau) verzeichnen (landesweit 8900 Mitglieder), ihren Hut erstmals um Platz 13 in den Ring. Sie erzielte im ersten Wahlgang hinter der durch Bundesparteichef Cem Özdemir protegierten Nese Erikli (77 Stimmen) mit 64 Stimmen zwar nur das zweitbeste Ergebnis. Drei weitere Mitbewerberinnen traten aber zum zweiten Wahlgang nicht mehr an, bei dem sich Weinreich dann mit 103 zu 95 Stimmen durchsetzte gegen Erikli, eine Jurastudentin, die einer türkischen Gastarbeiterfamilie entstammt.

Weinreich fühlt sich bei den Grünen weder dem Realo- noch dem Linken-Flügel zugehörig, „sondern den Grünen“, wie sie gegenüber unserer Zeitung gestern sagte. Zwar habe Renate Künast bei einem Treffen vor 14 Tagen noch gemeint, dass sie sich irgendwann bekennen werden müsse. „Aber sie sagte auch, dass so etwas einmal schon gut gehen könne auf einem Parteitag.“ Es ging gut, auch ohne Flügelschlagen und Schublade, wie Weinreich feststellte. Stattdessen mit Betonung ihres Schwerpunktthemas: grüne Baupolitik, die sie auch als Stadträtin vertritt. „Da haben wir Defizite. Ich werde im Wahlkampf Fragen wie die des günstigen Wohnraumes in Städten und der Reaktivierung der Ortskerne auf dem Land sowie des Flächenverbrauches ansprechen.“
SWP 4.12.2012

Grüne eröffnen Wahlkampf gleich nach Dreikönig

Grüne Glückseligkeit: Die auf einer Erfolgswelle schwimmende Partei hat Chancen, 2013 in Ulm zum zweiten Mal ein Bundestagsmandat zu erringen.

HANS-ULI THIERER | 04.12.2012

Voller Zuversicht, dass ihrer Kandidatin Annette Weinreich im kommenden Jahr der Einzug in den Deutschen Bundestag gelingt, sind die Ulmer Grünen von ihrem Landesparteitag in Böblingen zurückgekehrt. Dort ist der Grundstein für diese Wahl ins Bundesparlament gelegt worden, denn Annette Weinreich ist es gelungen, den aussichtsreichen 13. Listenplatz zu erobern (wir berichteten). Der Ulmer Stadtrat und Parteitagsdelegierte Michael Joukov sagte am Rande der Eröffnung der Ulmer Synagoge, die Grünen rechneten auf der Basis aktueller Umfragen im kommenden Jahr mit mindestens 15 Sitzen für Baden-Württemberg, eher noch mit dem einen oder anderen mehr.

Löste Weinreich das Ticket nach Berlin, wäre sie die zweite Ulmer Grüne im Bundestag. Ihre Vorgängerin war Jutta Oesterle-Schwerin, die heute in Berlin lebt und nur noch Schwerin heißt. Sie war 1987 über die Landesliste gewählt worden und schied 1990 aus dem Bundestag aus, weil – angesichts des aktuellen Hochs fast vergessen – die Grünen bei der ersten gesamtdeutschen Bundestagswahl an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert waren.

Derweilen strotzen die Grünen 2012/13 vor Zuversicht. Joukov kündigte an, der Bundestagswahlkampf – Wahltag vermutlich 22. September – werde am 7. Januar eröffnet, am Tag nach Dreikönig. Anlass: der Neujahrsempfang der Kreisverbände Ulm, Alb-Donau, Neu-Ulm.
SWP 4.12.2012 Kommentar

KOMMENTAR · GRÜNE: Mit Baupolitik nach Berlin

HANS-ULI THIERER | 04.12.2012

Gemessen an der Zahl der Wortmeldungen könnte man meinen, die Grünen stellten im Ulmer Gemeinderat die absolute Mehrheit. Dabei nehmen sie nur 7 der 40 Sitze ein. Allerdings ist Joukov, Böker und Co. zugute zu halten, dass sie oft wirklich was zu sagen haben. Das gilt auf dem Feld der Baupolitik auch für Birgit Schäfer-Oelmayer, speziell aber für Annette Weinreich.

Früher als andere hat die Architektin die Risiken erkannt, die hinter den horrend gestiegenen Immobilienpreisen stecken. Vor allem in der Innenstadt besteht Gefahr, dass große Bevölkerungsteile aus einer den Prinzipien der Exklusivität unterworfenen City vertrieben werden. Gentrifizierung heißt diese Entwicklung, die Weinreich oft auftischt – und damit einer mitunter reichlich selbstgefälligen Stadtspitze, namentlich Baubürgermeister Wetzig, auf die Nerven geht. Mögen auch nicht alle ihre Vorschläge realistisch sein: Weinreich hat nachhaltig für fachliche Qualität gesorgt.

Mit der Baupolitik hat sie jetzt auch auf dem Landesparteitag gepunktet. Der 13. Listenplatz bedeutet fast sicher: 2013 Einzug in den Bundestag. Aus dem bisherigen Regional-Quartett könnte ein Berliner Quintett werden, womöglich gar ein Sextett, sollte sich auf bayerischer Seite noch Karl-Heinz Brunner (SPD) durchsetzen.

Das wäre nicht von Schaden. Erst recht nicht, hülfe es, den politisch generell unterbelichteten geförderten Wohnungsbau in den Fokus zu rücken. Mit Weinreich an der Front.

 

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