Ohne Handwerk keine Energiewende

Über die Anliegen der Handwerker habe ich mich im Rahmen eines Besuches bei der Kreishandwerkerschaft informiert. Dabei wurde deutlich, dass das Handwerk sowohl für das Gelingen der Energiewende als auch für eine erfolgreiche GRÜNEBaupolitik eine zentrale Rolle spielt. Energiesparende Gebäude und bezahlbares Wohnen sind Kernpunkte GRÜNERBaupolitik. Diese kann nur gelingen, wenn neben Neubaumaßnahmen der Gebäudebestand vernünftig saniert wird. Und dazu brauchen wir das Know-How und die Innovationskraft des Handwerks. Die Tatsache, dass Handwerker ihre Wertschöpfung zum größten Teil vor Ort erzeugen, vergrößert noch die Bedeutung der Branche.

Als Tochter aus einem Handwerksbetrieb bin ich mit den Sorgen und Nöten der Handwerkerschaft sehr wohl vertraut. Im Gespräche zeigte sich aber, dass es immer wieder neue Herausforderungen gibt, denen konstruktiv begegnen werden muss. Die neuen europäischen Anerkennungsvoraussetzungen für Berufsabschlüsse werden von der Kreishandwerkerschaft kritisch gesehen, da aufgrund länderspezifischer Voraussetzungen – speziell im Bausektor – Qualitätsbeeinträchtigungen drohen. Die Entwicklung muss aufmerksam beobachtet werden, an der Notwendigkeit dieses europäischen Gedankens zweifle ich jedoch nicht. Gleichwohl muss das – auch von der Handwerkerschaft gelobte – erfolgreiche duale Ausbildungssystem in Deutschland weiter gepflegt werden. Während die Bedeutung des Handwerks für die Energiewende außer Zweifel steht, darf die Belastung mancher Handwerksbetriebe durch die EEG-Umlage nicht vergessen werden.

Während die schwarz-gelbe Bundesregierung Großverbraucher von der EEG-Umlage großzügig befreit, bleiben die Belastungen an privaten Verbrauchern und kleineren Betrieben hängen. Diese Ungerechtigkeit muss als bald als möglich beendet werden. Weitere Hindernisse für eine GRÜNE Baupolitik sind die Uneinigkeit zwischen Bund und Ländern zur steuerlichen Absetzbarkeit von Gebäudesanierungsmaßnahmen. Die von der Handwerkerschaft geäußerte Kritik an diesem ‚hin und her’ teile ich.  Auch die weitere steuerliche Absetzbarkeit von Kleinbetragsrechnungen muss gewährleistet werden.

Dafür will ich mich im Bundestag einsetzen!

Das Foto zeigt von links nach rechts:
Ernst Rapp (Vorstandsmitglied Kreishandwerkerschaft), Max Semler
(Kreishandwerksmeister), Annette Weinreich, Mechthild Destruelle (Wahlkampfleiterin),
Thomas Jung (Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft), Uwe Wöhrle (stellv.
Kreishandwerksmeister)

 

20130415_pm_besuchkreishandwerkerschaft

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