http://www.swp.de/ulm/lokales/alb_donau/Langenau-Gruene-fordern-Tempo-30-fuer-Ortsdurchfahrt;art1158552,2077386

Auf Einladung des GRÜNENOrtsverbandes hat Annette Weinreich, GRÜNE Bundestagswahlkandidatin für Ulm und den Alb-Donau-Kreis sich einen Tag ein persönliches Bild über die aktuelle Entwicklung in Langenau gemacht. Dabei hat sich Langenau als ausgesprochen lebenswerte, kinder- und familienfreundliche Kommune gezeigt. Die gefahrenen Geschwindigkeiten in der Ortsdurchfahrt sind den GRÜNENallerdings zu hoch. Sie fordern Tempo 30, was die Aufenthaltsqualität steigert und somit auch dem örtlichen Handel nutzt.

 

Neben einem Gespräch mit Bürgermeister Mangold über die wohnbauliche Entwicklung Langenaus standen die Besuche des Pflegeheims Sonnenhof und der Kindertagesstätte Klinkentor im Mittelpunkt. Annette Weinreich sagte: „Durch ihre zentrale Lage ermöglichen die beiden Einrichtungen sowohl jungen als auch alten Menschen die Teilhabe am Stadtgeschehen. Sie sind prima zu Fuß zu erreichen und nutzen Synergien durch den gemeinsamen Bezug von Essen. Das ist eine prima Kooperation.“

 

Allerdings ist die Aufenthaltsqualität im Zentrum durch den zu schnellen Autoverkehr auf der Ortsdurchfahrt getrübt. „Tempo 30 führt zu weniger Lärm, mehr Sicherheit und einem angenehmeren Miteinander aller Verkehrsteilnehmer“, so Annette Weinreich. „Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerorts wäre nicht nur meine Empfehlung für Langenau. Ich betrachte es auch als eine meiner Aufgaben im Bundestag alle Initiativen zu unterstützen, die die Einführung von Tempo 30 vereinfachen.“

 

Ein anderes Phänomen – der demografische Wandel – mache aber auch vor Langenau nicht halt. Die Ausweisung von Neubaugebieten sei zwar auf den ersten Blick eine attraktive Maßnahme, die aber immer den Verbrauch wertvoller Flächen nach sich ziehe. „Das Ziel muss sein, die Stadtzentren so attraktiv und lebenswert zu gestalten, dass Menschen allen Alters dort weiterhin wohnen wollen und dass es dort genügend Wohnraum für die verschiedenen Bedürfnisse und Haushaltskassen gibt“, so die Architektin Annette Weinreich. Eine Leerstandsermittlung sowie eine Erhebung, wie viele Bestandsimmobilien derzeit von über 70-jährigen bewohnt werden, könnte Auskunft darüber geben, wie die Bewohnersituation in der Stadt in zehn bis zwanzig Jahren sein könnte und wo ein Generationenwechsel zu erwarten ist. Ein Programm wie ‚Jung kauft Alt’“[1] in Hiddenhausen könnte auch für Langenau eine Möglichkeit sein, weiterhin Familien anzulocken, ohne sie mit günstigen Grundstücken im Außenbereich teuer einkaufen zu müssen.“

[1] http://www2.hiddenhausen.de/index.phtml?mNavID=1500.1&sNavID=1500.210&La=1

 

Langenau: Grüne fordern Tempo 30 für Ortsdurchfahrt

Bei einem Besuch in Langenau hat die Bundestagskandidatin der Grünen für Ulm und den Alb-Donau-Kreis, Annette Weinreich, Tempo 30 für die Ortsdurchfahrt gefordert.

SWP | 25.06.20131 MEINUNG

Bei einem Besuch in Langenau hat die Bundestagskandidatin der Grünen für Ulm und den Alb-Donau-Kreis, Annette Weinreich, Tempo 30 für die Ortsdurchfahrt gefordert. Der schnelle Verkehr beeinträchtige die Aufenthaltsqualität im Zentrum. „Tempo 30 führt zu weniger Lärm, mehr Sicherheit und einem angenehmeren Miteinander aller Verkehrsteilnehmer.“ Neben einem Gespräch mit Bürgermeister Wolfgang Mangold über die wohnbauliche Entwicklung Langenaus besuchte sie das Pflegeheim Sonnenhof und die Kindertagesstätte Klinkentor. „Durch ihre zentrale Lage ermöglichen die beiden Einrichtungen sowohl jungen als auch alten Menschen die Teilhabe am Stadtgeschehen. Sie sind prima zu Fuß zu erreichen und nutzen Synergien durch den gemeinsamen Bezug von Essen. Das ist eine prima Kooperation“, sagte die Architektin. Sie bezog auch Stellung zum demografischen Wandel. Die Ausweisung von Neubaugebieten sei zwar zunächst attraktiv, ziehe aber den Verbrauch wertvoller Flächen nach sich. „Das Ziel muss sein, die Stadtzentren so attraktiv und lebenswert zu gestalten, dass Menschen allen Alters dort weiter wohnen wollen, und dass es dort genügend Wohnraum für die verschiedenen Bedürfnisse und Haushaltskassen gibt.“ Dafür könne eine Leerstandsermittlung sowie eine Erhebung, wie viele Immobilien von über 70-Jährigen bewohnt werden, hilfreich sein.

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