Katrin Göring-Eckardt in Ulm

Wir nennen sie einfach KGE 😉

Sie war in Ulm.
Zuerst beim Südwest Presse Forum:
Er der Wilde, sie die Milde

Am nächsten Tag fuhren wir zusammen bei der Müllabfuhr mit:


rüne Spitzenkandidatin leert Mülltonnen

Was ist denn da los, Frau Göring-Eckardt?

 

Grüne Spitzenkandidatin leert Mülltonnen

Bundestagsvize Katrin Göring-Eckardt sammelt praktische Erfahrung bei Ulmer Entsorgungsbetrieben 

Wahlkampf mit Müll: Katrin Göring-Eckardt, Spitzenkandidatin der Grünen und der Ulmer Müllwerker Selvin Muhic.

Ulm Spätestens seit sich der Berliner Bundestagsabgeordnete Wolfgang Thierse (SPD) über Wecken, Schwaben und ihre Kehrwoche mokierte, haben die Südländer in der Hauptstadt eine verstärkte mediale Präsenz. Diese versuchte gestern Katrin Göring-Eckardt, die Spitzenkandidatin der Grünen für die Bundestagswahl, zu nutzen, indem sie sich zur „Kehrwoche“ als Teil der „Deutschland-ist-erneuerbar“-Wahlkampftour bei den Entsorgungsbetrieben der Stadt Ulm (Ebu) meldete.

Knallorangefarbenes T-Shirt, passende Hose mit Reflektoren. Um kurz nach 11.30 Uhr ist die grüne Spitzenpolitikerin zusammen mit ihrer Ulmer Parteifreundin Annette Weinreich auch in Sachen Garderobe bereit, um neben Kraftfahrer Gerhard Wuchenauer und Müllwerker Selvin Muhic im fast 200000 Euro teuren „Müllsammelfahrzeug“ Platz zunehmen. Bis zu 700 Eimer leert so ein Müllentsorgerteam an einem Tag. „Das ist schon Schwerstarbeit“, sagt die Politikerin Göring-Eckardt. So um die 2100 Euro brutto verdient ein Müllarbeiter wie Muhic. Bundestagsabgeordnete beziehen monatlich 8252 Euro Entschädigung. Schlecht sei der Lohn der Müllarbeiter aus ihrer Sicht dennoch nicht. Zum einen sei es längst nicht bundesweiter Standard, dass im Bereich der Müllentsorgung nach Tarif bezahlt werde. Zum anderen würde etwa im Pflegebereich, wo ganz ähnliche körperliche Leistungen vollbracht werden müssen, durchschnittlich nur die Hälfte verdient.

Schicht der Müllwerker endet vor dem Arbeitstag der Politikerin

Mit „Arbeit ist Arbeit“ beschreibt der Bosnier Selvin Muhic sein distanziertes Verhältnis zu seinem Job. Insbesondere in den Sommermonaten, wenn es in den braunen Biotonnen zum Gären anfängt, werden sämtliche Sinne der etwa 40 Ulmer Müllwerker und den Chauffeuren der zehn Fahrzeuge auf eine heftige Probe gestellt.

Die Politikerinnen versuchen tough zu wirken. Wahlkampfstrategen lieben solche Bilder von anpackenden Mandatsträgern. Die Anwesenheit eines Reporters des Nachrichtenmagazins Der Spiegel verleiht dem Müllauftritt aus Sicht der Grünen überregionale Bedeutung. Nach kurzer Einweisung in die Technik des stinkenden motorisierten Ungetüms klappt das Einhängen der Tonnen an das Heck schon recht flott. „Aber vor der Abfahrt wieder hochstellen“, mahnt Gerhard Wuchenauer. Eine halbe Stunde und gut 20 Tonnen später ist der Rollentausch auch schon wieder vorbei. Die Schicht von Wuchenauer und Muhic endet um 16 Uhr, die von Göring-Eckhardt erst spät in der Nacht nach einer Podiumsdiskussion in München.


Katrin und Jürgen auf der Deutschland-ist-erneuerbar-Tour

Ein Kommentar zu „Katrin Göring-Eckardt in Ulm

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