Tag in Ehingen

Ein von unseren Mitgliedern Angela Scheffold, Hubert Dangelmaier und Michael Rettenberger wunderbar organisierter Tag in Ehingen:

1. Besichtigung Fa. Tries GmbH & Co. KG

2. Auto aufladen bei der Tankstelle Späth – eigentlich eine Autogas-Tankstelle, ich durfte aber an die Steckdose

3. Besichtigungen für einen Überblick der Stadtentwicklung Ehingen:

– Schlecker Gewerbegebiet Ehingen-Berg
– Verkehrsknotenpunkt Einmündung Schlechtenfelder Straße in die B 311
– Liebherr Ampel, Initiative der Grünen zum Umbau in Kreisverkehrsanlage ist beim Umbau der Fischerkreuzung gescheitert.
– Liebherr Firmengelände (von außen)
– Baugebiet Rosengarten (ein Überblick)
– Verkehsknotenpunkt bei BORST siehe Schwäbische Zeitunge: Grüne wollen Kreisverkehr bei Borst

4. Gespräche im Stadel in der Rose: „Weinreich diskutiert mit Bürgern“
Wir-in-Ehingen.de

 

Grüne wollen Kreisverkehr bei Borst

Bundestagskandidatin Weinreich spricht sich gegen eine Brücke an der Kreuzung aus

Grüne wollen Kreisverkehr bei Borst

khb

Ehingen sz Annette Weinreich, Bundestagskandidatin von Bündnis 90/Die Grünen für den Wahlkreis Ulm/Alb-Donau, ist gestern zu Besuch in Ehingen gewesen. Gemeinsam mit Angela Scheffold, Hubert Dangelmaier und Michael Rettenberger besuchte die Ulmerin zunächste die Firma Tries im Gewerbegebiet „Münsinger Straße“. Danach ließ sich Weinreich von den Lokalpolitikern die geplante Umgehung von Deppenhausen sowie die geplante Westumfahrung zeigen. „Es ist fraglich, ob es überhaupt nötig ist, hier weitere Objekte zu bauen, solange das komplette Schlecker-Lager leersteht und ungenutzt ist“, sagte Weinreich im Berger Gewerbegebiet. Neue Flächen dürften vor allem nicht zu Dumpingpreisen verkauft werden, betonte die Bundestagskandidatin. Letzter Vor-Ort-Termin Weinreichs war an der Borst-Kreuzung. „Um die Kreuzung zu entschärfen, ist der Bau einer Brücke über die B 311 geplant“, erklärte Angela Scheffold. Erst vor kurzem habe Bundeverkehrsminister Ramsauer veröffentlicht, dass ein Viertel der deutschen Brücken so marode seien, dass sie kein Schwerlastverkehr mehr passieren dürfe, so Weinreich. „Der geplante Brückenbau in Ehingen bräuchte eine enorm lange Planungszeit, Abhilfe sollte aber schnell geschafft werden“, so Weinreich, „außerdem wäre eine Brücke sehr teuer und würde in einigen Jahren dieselben Probleme aufwerfen, wie sie Ramsauer beschrieben hat“. Sie stimme voll und ganz mit dem Wunsch ihrer Ehinger Parteifreunde überein, die Borst-Kreuzung anstatt mit einer Brücke, besser durch einen „großen Kreisel“ zu entschärfen. „Wir denken an einen richtigen Bundesstraßen-Kreisverkehr, den auch der Schwerlastverkehr gut passieren kann“, sagte Weinreich gestern. „Ein solcher Kreisel, gemeinsam mit einer Fußgänger-Unterführung, wäre wesentlich billiger als eine Brücke, könnte im Planungsverfahren viel schneller umgesetzt werden und wäre obendrein auch nachhaltiger, weil immense Folgekosten nicht bereits vorprogrammiert wären.“

Bild 2


Scharfe Kritik an Zwangsmitgliedschaft in der Handwerkskammer

Ehingen. Der Nasgenstadter Motorradhändler Karl Böhninger nutzte die öffentliche Vorstellung der Grünen Bundestagskandidatin Annette Weinreich am Mittwochabend im Gasthaus „Rose“, um die Kandidatin nach ihrer Ansicht und Einstellung in Sachen „Berufsständische Zwangsorganisationen“ zu befragen, des weiteren,  ihr und den anderen  Zuhörern seine Ansicht über jene Zwangsmitgliedskörperschaft deutlich mitzuteilen und von seinen Erfahrungen mit der Handwerkskammer Ulm zu erzählen.
Böhninger sah keinen Vorteil für ihn in der Existenz einer Handwerkskammer in ihrer derzeitigen Form; auch daher ärgerte sich der jetzt 61jährige Selbständige  seit Jahrzehnten über die  jährlichen Umlagen an die HWK, Geld, das die  Kammer einzutreiben versuche bis hin zur Sperrung seines Bankkontos. Die Einführung einer Ausbildungsumlage habe dann noch zu einer Verdoppelung der Beträge geführt, die jährlich von ihm verlangt werden. Auf eine Anfrage, wofür die Ausbildungsumlage verwendet wurde, wurde ihm seitens der Kammer nicht beantwortet; das sei ein Geheimnis.
Böhninger erhielt entschiedene Zustimmung von seiten  des einstigen Industrie- und Handelskammer-Zwangsmitglieds Veit Feger (früher Zeitungsverleger und Redaktionsleiter in Ehingen). Böhninger und Feger sahen in diesen beiden „Kammern“ vor allem Verfahren zur Bereicherung einiger weniger und das  Fortwirken eines in einer Demokratie eigentlich überholten Obrigkeitsstaates.
Grün-Kandidatin Annette Weinreich kann sich vorstellen, eine ZWANGSmitgliedschaft für unangebracht zu halten, sah aber ansonsten in solche berufsständischen Kammern durchaus auch große Vorteile für den jeweiligen darin vertretenen Beruf; sie selbst gehöre der  Architektenkammer an und sie nehme sogar gern Aufgaben in der Selbstverwaltung der Kammer wahr.
A. Weinreich sieht ihre Wirkungsmöglichkeiten im Fall einer Wahl in den  Bundestag durchaus optimistisch;  das bekannte sie auch gegenüber dem Parteienkritiker Böhninger; sie beschrieb den raschen Aufstieg, den sie als „Quereinsteiger“ in ihrer Partei nahm; sie fühle sich durch die Nominierung zur Kandidatin bei der nächsten Bundestagswahl bestätigt und sei sicher, dass sie im Fall einer Wahl im Bundestag etwas bewegen könne. Gerade im Bereich der Wohnungspolitik stehe der Staat vor großen Aufgaben, sowohl im Interesse der Umwelt (weniger Flächenversiegelung) wie im Interesse zahlreicher sozial schwächerer Wohnungssuchenden.
Weinreich berichtete von einem Projekt, an dem sie in der Gemeinde Berkheim (BC) mitwirkte;  es ging darum, den Übergang von älteren Wohnungen, deren Erbauer und Bewohner ebenfalls alt geworden sind, zur erleichtern an JÜNGERE Käufer („Jung kauft Alt“). Weinreich ist sich aber bewusst, dass das Problem Wohn- und Städtebau in zahlreichen Regionen der Republik recht verschieden aussieht.
Dem abendlichen Gespräch mit interessierten Bürgern in der „Rose“-Scheuer war die Besichtigung von Firmen in Ehingen und die Befassung mit Straßenbauproblemen vorausgegangen. Weinreich und die sie begleitenden Ehinger Grünen sprachen sich an der Einmündung der Straße von Nasgenstadt her in die B 311 für einen KREISEL aus.
UNSERE BILDER :
Der Nasgenstadter Motorradhändler und -Handwerker Karl Böhninger dankt der Grünen-Kandidatin Annette Weinreich fürs aufmerksame Zuhören und engagierte Antworten.
Bild 3
Journalist Karl-Heinz Burghart bereitet grad seine Kamera vor fürs nächste Foto der Kandidatin Weinreich; diese unterstrich ihre Äußerungen mit lebhaften Gesten.

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