Besuch von Einrichtungen, Vereinen und Institutionen:

09.04.2013  AK ausländische Kinder

Der Arbeitskreis ausländischer Kinder wurde vor 35 Jahren gegründet. Gemeinsam mit Birgit Schäfer-Oelmayer und Sigrid Räkel-Rehner als Vertreterinnen der Stadtratsfraktion haben wir den Verein besucht. Es ist ein offener Treff, der sich im ehemaligen Militärgefängnis in der Frauenstraße befindet. Der ehrenamtliche Vorstand leistet eine enorme Arbeit, teilweise seit über 30 Jahren. Die Nachfolge könnte auch hier zum Problem werden. Es wird Hausaufgaben- Lern- und Sprachhilfe angeboten. Eine Förderung für Gymnasien hingegen wird nicht angeboten, da diese für absurd gehalten wird.

 

10.04.2013  Kreishandwerkerschaft

Über die Anliegen der Handwerker habe ich mich im Rahmen eines Besuches bei der Kreishandwerkerschaft informiert. Dabei wurde deutlich, dass das Handwerk sowohl für das Gelingen der Energiewende als auch für eine erfolgreiche GRÜNE Baupolitik eine zentrale Rolle spielt. Energiesparende Gebäude und bezahlbares Wohnen sind Kernpunkte GRÜNER Baupolitik. Diese kann nur gelingen, wenn neben Neubaumaßnahmen der Gebäudebestand vernünftig saniert wird. Und dazu brauchen wir das Know-How und die Innovationskraft des Handwerks. Die Tatsache, dass Handwerker ihre Wertschöpfung zum größten Teil vor Ort erzeugen, vergrößert noch die Bedeutung der Branche.

Siehe dazu meine PM:  „Ohne Handwerk keine Energiewende

 

14.04.2013  Dostluk: Fragen an die Bundestagskandidatin

Der türkische Verein Dostluk hat mit mir darüber diskutiert, wie man ein besseres Zusammenleben erreichen kann, wie man in Deutschland gemeinsam gegen den Rassismus vorgehen kann und was ich über die Integration in Deutschland denke.

Viele Familien, die bereits in dritter oder vierter Generation in Deutschland leben, ärgert es, wenn sie als „zweiheimische“ immer noch für fremd angesehen werden. Daher lege ich Wert darauf, dass Migrationshintergrund viel mehr als ein Reichtum des normalen Bürgerseins empfunden wird. Ein besseres Zusammenleben können wir  nur durch  Partizipation (nicht Bevormunden) und respektvolles Miteinander und Kommunikation  erreichen. Um kommunizieren zu können, bei Problemen Lösungen zu suchen, gegenseitig Verständnis und Vertrauen zu gewinnen, Missverständnisse aufzuklären und gegenseitige Erwartungen auszutauschen, sollte man eine gemeinsame Sprache sprechen,  nämlich Deutsch. Aber d.h. nicht dass die Bilingualität verloren gehen soll, sondern die  Kinder sollen weiterhin ihre Muttersprache lernen. Bilingualität ist genauso ein Reichtum für unsere Gesellschaft. Mehr dazu in meinem blog.

 

23.04.2013  Mieterverein Stuttgart

Wir konnten ein fachlich sehr fundiertes Gespräch mit Herrn Rolf Gaßman, dem Vorsitzenden des Mietervereins Stuttgart und Umgebung e.V. sowie Vorstandsmitglied des Deutschen Mieterbundes über die Lage der MieterInnen führen. Es ist ja längst kein Geheimnis mehr, dass hier, gerade in Ballungsgebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt großer Handlungsbedarf besteht. Auch der Deutsche Städtetag fordert eine Kappung von Mieterhöhungen.

28.06.2013 zur Mietpreisbremse: Die Union lehnte die im eigenen Wahlprogramm geplante Deckelung für Mietpreise geschlossen ab. Mit den Stimmen der Regierungskoalition wies das Parlament einen Antrag der Grünen-Fraktion ab. Dieser sah eine Ermächtigung an die Länder vor, in Gebieten mit Wohnraummangel bei Neuvermietungen nur noch Erhöhungen bis zu zehn Prozent im Vergleich zur ortsüblichen Miete zuzulassen – genau dies fordert auch die Union im Wahlprogramm. Sie will dies aber erst nach der Wahl einführen. Grünen-Fraktionschefin Renate Künast dazu: „Das schafft nur die Merkel-Union: Im Wahlprogramm eine Mietpreisbremse fordern und im Bundestag dagegen stimmen. Die angebliche Sorge der Kanzlerin um die Mieterinnen und Mieter ist pure Heuchelei.“ Siehe auch: Der Tanz im Bundestag (taz.de)

 

30.04.2013 Besuch beim Verband des Zimmerer- und Holzbaugewerbes BW

Beim Forum Holzbau mit Dietrich Burchard, Mechthild Destruelle, Hauptgeschäftsführer Joachim Hörmann und Wolfgang Schäfer sprachen wir über ökologisches Bauen mit Holz. Interessante Info dazu: 40% Holz wächst derzeit mehr nach als durch das Bauen verbraucht wird. Das Verbandszentrum vereinigt derzeit 9 Verbandsmitglieder unter einem Dach. Zur Förderung des ökologischen Bauen mit Holz.

 

06.05.2013 Besuch der Wohnungsbauverbände

Am Vormittag hatten wir ein Gespräch mit Herrn Wendtland, dem  Vorstand des Landesverbandes freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen BW e.V. (BFW), am Nachmittag mit Frau Feßler, der Verbandsdirektorin des Verbandes baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. (vbw). Mein Fazit aus diesen Gesprächen: Bauen und Wohnen sind zentrale Handlungsfelder für eine nachhaltige Daseinsvorsorge und Klimaschutz. Siehe Pressemitteilung.

 

15.05. – 17.05.2013 Studienfahrt zum Wohnungsbau nach Österreich

Bei der Wohnungsbauexkursion nach Österreich wurde klar, dass dort das Thema Gebäudeenergie sehr ambitioniert umgesetzt wird. Neubau wird in ganz Österreich nur noch im Passivhausstandard realisiert. Sozialer Wohnungsbau ist alleinige Aufgabe der Länder und Kommunen, die Mieten sind sehr moderat, dennoch sind die Wohnanlagen auf einem hohen Standard. Bei uns in Deutschland hingegen tut die aktuelle Regierung seit Jahren nichts dafür, dass das Wohnen sozial gerecht und trotzdem energetisch sparsam für die Mieter ist. Im Gegenteil. Die Wohnimmobilien werden durch die derzeit aufgelegten Programme immer mehr zu einem attraktiven Spekulationsinstrument, während die Mieter auf den hohen Nebenkosten sitzen bleiben.

 

23.05.2013 Kochen im Übernachtungswohnheim des DRK

Durch die Initiative von Mechthild Destruelle habe ich mit ihr zusammen für die Obdachlosen im Übernachtungswohnheim gekocht.  Infos zur Wohnungslosenhilfe in Ulm gibt es hier: Deutsches Rotse Kreuz. Das Kochen wird täglich von ehrenamtlichen Frauen und Männern übernommen. Ein großes Dankeschön dafür. Ihr Einsatz wird belohnt durch den Kontakt mit den Menschen und den Einblick in eine soziale Realität in Deutschland.

Es werden übrigens immer wieder kochbegeisterte Menschen gesucht, die ehrenamtlich federführend  für 25 bis 30 Personen kochen können, sowie Menschen, die gerne als „Beiköche“ oder Helfer in der Küche der Ulmer Tafel arbeiten wollen. Interessierte wenden sich bitte an Fr. Ambacher Tel:. 0731/144439. Ich werde es wieder tun!

 

10.06. – 12.06.2013 Lebendige Stadt in Berlin

Mit großer Ulmer Delegation bin ich bei dem Kongress Lebendige Stadt in Berlin gewesen. Eine Veranstaltung für Kommunale Mandatsträger, die sich der Zukunft der Städte widmet. Auch wenn diese Veranstaltung teils sehr kommerziell orientiert ist (Alexander Otto Stiftung) werden doch immer wieder hochkarätige Referenten und Projekte vorgestellt. Aus dem diesjährigen Kongress habe ich 2 Projekte gerne als Inspiration mitgenommen: 1. Jung kauft Alt in Hiddenhausen und 2. Wohnen für Hilfe in Köln.

 

18.06.2013 FEZA Bildungszentrum e.V.

Zu Besuch bei Feza e. V. in Ulm, einem Verein, der Hausaufgabenbetreuung, Prüfungsvorbereitungen, aber auch Elternberatungen anbietet. Ich stellte das Wahlprogramm von Bündnis 90/Die Grünen vor. Vielen Dank an die Geschäftsleitung für die Einladung und an die Lehrer und Eltern für das interessante Gespräch!

 

24.06.2013  Scheckübergabe der Spenden der Stiftung KinderHerz

Einen Termin, den ich sehr gerne für Jürgen Filius als Vertretung wahrgenommen habe: Die Scheckübergabe der Spenden der Stiftung KinderHerz für die „Erfassung und Verbesserung der Lebensqualität herzkranker Vorschulkinder“. SWP: Geld für kranke Kinderherzen.

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