Teil 19: Stadtrat und Job – für Siyou war es nicht vereinbar

September 2011:
Die CDU und auch andere Stadträte konnten es nicht ertragen, dass eine gut aussehnde, parteilose Stadträtin der Grünen Fraktion einen Werbevertrag hat, der sie in der ganzen Stadt extrem präsent macht.
Und es wird so lange gelästert, gemotzt und gebohrt, bis sie freiwillig den Rückzug antritt.

Ein großer Verlust, nicht nur für die Grüne Fraktion, sondern auch für die Ulmer Kulturszene, saß doch mit Isabelle Siyou endlich mal eine Fachfrau im Kulturausschuss.

Und jetzt frage ich in die Runde:
Wie viele Stadträte säßen wohl noch am Tisch, wenn alle so konsequent handeln würden wie Siyou?

Als ich mein Mandat antrat war mir völlig klar, dass ich keine  Architektenaufträge der Stadt Ulm mehr annehmen kann, aber das sehen längst nicht alle so ….
In einer überschaubaren Stadt wie Ulm kann es sehr schwierig werden, Überschneidungen von Beruf und Mandat komplett zu umgehen. Die Grenzen sind fließend und jeder muss sein eigenes Maß finden. Und grundsätzlich handelt es sich bei dem Stadtratsmandat eben auch um ein Ehrenamt, das – anders als bei hauptamtlichen Politikern – selbstverständlich eine berufliche Tätigkeit „nebenher“ zulässt.

Liebe CDU: Wer ohne Schuld ist werfe den ersten Stein…

Siyou selbst resumierte das so: So isch halt Politik….

Bildschirmfoto 2017-09-06 um 18.44.42

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