Bewerbung für den Parteirat

Im Parteirat will ich mich dafür einsetzen, dass das Thema Flüchtlinge nicht vordergründig den Wahlkampf beherrscht. Es geht für uns alle um soziale Gerechtigkeit, um den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft, um Solidarität.
Mit Ängsten macht die Opposition Stimmung, wir machen Politik.

Am 10. Oktober 2015 findet der nächste Parteitag der Grünen Baden-Württemberg statt. Dabei wird der neue Parteirat (Landesvorstand) gewählt. Ich habe mich nun dazu entschlossen, mich dafür zu bewerben:

Was auch immer politisch entschieden wird, am Ende landet es bei den Kommunen. Aktuellstes Beispiel sind die Flüchtlinge. Ihre menschenwürdige Unterbringung müssen letztlich unsere Städte, Gemeinden und Dörfer verantworten. Hilfsbereite Bürger, engagierte Bürgermeister, Verwaltungen und Kommunalparlamente kämpfen täglich um jeden Quadratmeter Wohnraum und mit organisatorischen Herausforderungen, aber auch gegen Sozialneid und Populismus.

Dieses Thema bewegt mich persönlich wie politisch sehr und deshalb habe ich mich für eine Bewerbung für den Parteirat entschlossen. Zumal unsere Partei vor einer Landtagswahl steht, bei der es ums Ganze geht. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger sind überzeugt, dass ein grün regiertes Bundesland ein gut regiertes Bundesland bedeutet. Aber sie fragen uns, wie sich das in Zeiten darstellt, in denen unsere Solidargemeinschaft vor einer der größten Herausforderungen seit Ende des Zweiten Weltkriegs steht. Jetzt müssen wir als Grüne intensive Überzeugungsarbeit leisten und Ergebnisse liefern – in den Städten, Gemeinden und Dörfern. Die Politik des Gehörtwerdens hat sich bewährt, auch als Instrument gegen Unwissenheit und Politikverdrossenheit.

Im Parteirat will ich mich dafür einsetzen, dass das Thema Flüchtlinge nicht vordergründig den Wahlkampf beherrscht. Es geht für uns alle um soziale Gerechtigkeit, um den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft, um Solidarität.

Programmatisch haben wir Grüne schon viel dazu beigetragen, aber jetzt müssen wir diese Inhalte den Bürgerinnen und Bürgern nahebringen. Mit Ängsten macht die Opposition Stimmung, wir machen Politik. Und qualitativ hochwertige Politik zu machen ist mein Ansatz!

Dafür will ich mich einsetzen im Parteirat mit meiner praktischen Berufserfahrung als freie Architektin und meiner politischen Erfahrung als Gemeinderätin in Ulm. Rund um die Themen  Wohnungsbau, Stadtentwicklung, Grundstücke und Immobilien in Verbindung mit der Kommunalpolitik sehe ich meine Stärken und meinen Input als Teamplayerin im Parteirat.

Übrigens: Je besser die Kommunikation funktioniert zwischen Bund, Land und Kommunen, umso besser sind die Chancen, dass grüne Politik bei den Bürgerinnen und Bürgern tatsächlich ankommt. Mit dem Votum von 2 Kreisverbänden (Ulm und Alb-Donau) sowie meinem persönlichen Einsatz möchte ich auch dazu  gerne im Parteirat beitragen.

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