Der Mietspiegel – was sagt er wirklich aus?

Jetzt haben wir also endlich auch – als eine der letzten Städte in BaWü – einen qualifizierten Mietspiegel. Aber was bringt dieser uns?

Ganz klar ist auf jeden Fall, auch wenn das immer wieder behauptet wird, er bildet KEINE DURCHSCHNITTSMIETE ab. Dazu müssten nämlich wirklich alle Wohnungen in die Erhebung mit einbezogen werden. Das ist aber beileibe nicht der Fall. Es werden nur die Wohnungen berücksichtigt, bei denen in den letzten 4 Jahren die Mieten neu vereinbart oder geändert wurden. Was im Klartext heißt, dass alle Wohnungen, die seit Jahren die selbe Miete haben nicht mit einfließen. Und meist handelt es sich heirbei um die günstigen Wohnungen.

Ergo, die eigentliche Durchschnittsmiete wäre wesentlich günstiger.
Einerseits würde das, wenn der Mietspiegel als Anhaltspunkt für Vermieter gelten soll, die ortsübliche Vergleichsmiete senken und somit die Grenzen für Mieterhöhungen ebenfalls herabsetzen. Andererseits würde es für Sozialhilfeempfänger und Menschen die auf Wohngeld angewiesen wären noch schwieriger eine Wohnung zu finden, da sie keine Wohnung mieten dürfen, die über dem Mietspiegel liegt.

Der jetzt vorliegende qualifizierte Mietspiegel soll für Ulm und Neu-Ulm gelten. Die durchschnittlieche Nettomiete beträgt demnach in beiden Städten 7,23 €/qm.

Aber das ist eigentlich sowieso nur eine virtuelle Zahl ….

Siehe hier: http://www.wohnungsboerse.net/mietspiegel-Ulm/1020

mietspiegelulm2015.pdf

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